Häufig gefragt - häufig gesucht

Wir sind keine Gesundheitsbehörde. Bei einem Verdacht, melde dich bitte an die örtlichen Behörden. Unsere Empfehlungen beziehen sich auf die Informationen des Robert Koch Instituts. Dein eigener Schutz steht immer an oberster Stelle. Bitte achte auf ausreichend Hygienemaßnahmen und bringe dich nicht unnötig in Gefahr.

Allgemeine Aufrufe

Mundschutz für Klinikpersonal nähen

An alle, die Nähen können: viele Kliniken rufen dazu auf, dass Privatpersonen Behelfs-Mundschutzmasken nähen. Natürlich sind diese Masken nicht ideal, aber momentan ist diese Alternative besser, als eine einzige Wegwerf-Maske den ganzen Tag über zu tragen. Folgende Punkte müssen beachtet werden:

  • der Stoff und alle verwendeten Produkte müssen kochfest (über 60° waschbar), also 100% Baumwolle sein muss (auch das Nähgarn). z.B. alte Bettlaken/ Tischdecken
  • der Stoff muss zwar dicht, aber atemdurchlässig sein. Dazu den Stoff zweilagig dicht vor Mund und Nase drücken und schauen, ob man durchatmen kann
  • Im Anschluss die Masken entweder postalisch an eure örtliche Klinik schicken oder dort am Eingang abgeben. Bitte ruft nicht zusätzlich an, denn das Personal vor Ort ist sowieso sehr ausgelastet momentan.

Hier eine Nähanleitung der Stadt Essen für Behelfs-Masken.

Corona - Steuer- und Soforthilfe

Welche steuerlichen Soforthilfen gibt es für Unternehmer*innen/Selbständige?

Steuerstundungen und Herabsetzung von Steuerzahlungen

Fällige Steuerzahlungen werden - soweit diese aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nicht geleistet werden können - auf Antrag befristet zinsfrei gestundet. In solchen Fällen können die Betroffenen bis zum 31. Dezember 2020 entsprechende Anträge auf Stundung stellen. Dies betrifft die Einkommens- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer. Daneben kann auf Antrag die Höhe der Vorauszahlungen angepasst werden.

In einigen Bundesländern kann auf Antrag auch die Umsatzsteuersondervorauszahlung auf EUR 0,00 herabgesetzt und zurückerstattet werden.

(Definition: Mit einer Dauerfristverlängerung können Sie die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung um einen Monat verlängern. Bei Monatszahlern verlängert sich die Frist zum 10. des Folgemonats. Die Zahlung wird mit der Dezember-Umsatzsteuervoranmeldung erstattet.)

Aktuell nach unserem Kenntnisstand in Bayern, Hessen und NRW möglich. Vermutlich folgen weitere Bundesländer.

 

Welche weiteren Soforthilfen gibt es für Unternehmer*innen/Selbständige?

Soforthilfemaßnahmen in Bayern

Unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ können, gestaffelt nach Mitarbeiter, Zuschüsse beantragt werden.

Hier ist aber folgendes zu beachten:

  • Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Das heißt nicht anzurechnen sind z. B. langfristige Alters­versorgung (Aktien, Immobilien, Lebensversicherungen, etc.) oder Mittel, die für den Lebensunterhalt benötigt werden.
  • Für andere Bundesländer gelten dann individuelle Regelungen.

 

KFW-Darlehen (bundeseinheitlich)

Alle Infos dazu finden Sie auf der KfW Seite. Hier wird es im Laufe der nächste Woche noch Änderungen geben, damit Kredite schneller vergeben werden können.

Weitere Maßnahmen in Planung

Zu den oben genannten aktuellen Maßnahmen in Bayern sind noch weitere Hilfsmaßnahmen in Planung, jedoch aktuell noch in der Diskussion

  • Hilfsmaßnahmen für Solo-Selbständigen (soll nächste Woche verabschiedet werden)
  • Kinderbetreuung (im Rahmen der Kinderbetreuung haben in vielen Fällen die Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung)

Sobald es bzgl. dieser Maßnahmen nähere Infos gibt, finden Sie diese hier auf unserer Plattform.

Welche Soforthilfen gibt es für Arbeitnehmer (ohne Nebentätigkeit im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit)?

Hier liegen aktuell noch keine Maßnahmen vor.

In Planung ist das Thema Kinderbetreuung

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld (kurz Kug)?

Für Arbeitnehmer kann man vereinfacht sagen, die Höhe des Kurzarbeitergeldes sind 67% (mit Kind) oder 60% (kinderlos) vom gekürzten Nettogehalt.

Das Kurzarbeitergeld ist lohnsteuerfrei und nach aktueller Rechtslage unterliegt es dem Progressionsvorbehalt (wird also minimal besteuert und beeinflusst den eigenen Steuersatz)

Unter https://www.smart-rechner.de/kurzarbeit/rechner.php kann man sich die Beträge berechnen.

Trapp Steuerberatung

Diese Infos wurden von der Steuerbaratung Trapp bereitgestellt. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch direkt an die digitale Kanzlei wenden.

Covid-19 Infos

Warum sollten wir vorsichtshalber lieber zu Hause bleiben?

Nicht jeder hat ein gleich gutes Immunsystem. Ältere und vorerkrankte Personen sind einem höheren Risiko betroffen, das Virus nicht nur zu bekommen, sondern auch einen schlimmeren Krankheitsverlauf zu haben. Gleichzeitig sind die Gesundheitssysteme überlastet: zu den Personen, die bereits vor dem Ausbruch von Corona andere Krankheiten hatten, kommen nun etliche Corona-Fälle hinzu. Aufgrund des globalen Ausbruchs fehlt es an vielen Dingen wie Masken oder Desinfektionsmittel, darüber hinaus ist kein Gesundheitssystem dieser Welt so gut ausgestattet, dass es mit solch einer Pandemie umgehen kann. Aus diesem Grund müssen wir alle zusammenhalten und versuchen, eine hohe Anzahl an Erkrankten solange es geht hinauszuzögern, sodass so Personen wie möglich gleichzeitig erkranken. Das geht am besten, indem wir Sozialkontakte auf ein Minimum einschränken: keine Parys, keine Restaurantbesuche, keine großen Veranstaltungen, keine Reisen.

Was hat es mit flatten the curve auf sich?

Wie kann ich mich schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. 

Quelle: rki.de Stand: 11.03.2020

Wann und wie oft sollte ich meine Hände waschen?
  • Nach dem nach Hause kommen
  • vor und während der Zubereitung von Speisen
  • Vor den Mahlzeiten
  • Nach dem Besuch der Toilette
  • Vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten
  • Nach dem Naseputzen oder Husten
  • Nach dem Kontakt mit Tieren
Was tun, wenn ich den Verdacht auf Corona habe?
  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. in einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten.
  • Am 28.2.2020 hat der Krisenstab des BMI und BMG die Maßnahmen im grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland auf sämtlichen Verkehrswegen intensiviert. In der Pressemitteilung vom 28.2.2020 heißt es: "Die Anordnungen für Beförderer im Luft- und Schiffsverkehr werden erweitert. Zusätzlich zu China ist künftig für Reisende aus Südkorea, Japan, Italien und dem Iran vor Einreise der Gesundheitsstatus der Passagiere zu melden. Zudem sind an alle Reisenden (auch im Bahn- und Busverkehr) im grenzüberschreitenden Verkehr Informationen zur Krankheitsvorbeugung zu verteilen. Schon jetzt gilt: Bei allen in Deutschland ankommenden Flügen und im Schiffsverkehr sind die verantwortlichen Luftfahrzeug- und Schiffsführer verpflichtet, erkannte Krankheitsfälle vor Ankunft zu melden."

Quelle: rki.de Stand: 29.02.2020

Wo finde ich das zuständige Gesundheitsamt?

Die Leitungen der Gesundheitsämter sind sehr überlastet. Bitte meldet euch nur, wenn ihr einen Verdacht habt, weil ihr z.B. mit einer bestätigten Person in Kontakt standet oder euch in einem Risikogebiet aufgehalten habt.

Auf https://tools.rki.de/plztool/ kann man das für seine Region zuständige Gesundheitsamt ausfindig machen.

Wer muss informiert werden, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus besteht bzw. eine Erkrankung nachgewiesen wurde, und was passiert mit den Daten?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung melden. Auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung des Patienten, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann.

Darüber hinaus werden die Informationen zu dem Fall im Gesundheitsamt erfasst und nichtnamentlich (also u.a. ohne Name, Adresse und Kontaktangaben) an die zuständigen Landesbehörden und von dort an das RKI übermittelt. Das RKI wertet generell die bundesweiten Daten zu Infektionskrankheiten aus und veröffentlicht sie z.B. im Epidemiologischen Bulletin und in SurvStat@RKI. Zu COVID-19-Fällen informiert das RKI aktuell auch unter www.rki.de/covid-19.

Quelle: rki.de Stand: 24.02.2020

Helpunity

Kosten eure Dienstleistungen / Hilfsangebote etwas?

Nein. Die Dienstleistungen auf dieser Plattform sind kostenlos und basieren auf Freiwilligenarbeit. Sollte bei einer Transportleistung, z.B. einem Einkauf, den jemand für dich erledigt, eine Zahlung anfallen, sind das ausschließlich die Kosten für den Einkauf, nicht aber für den Transport. Nichtsdestotrotz freuen wir uns natürlich über eine Spende, um diese Plattform weiterhin betreiben zu können.

Wieso muss ich mich verifizieren?

Um Betrug und Missbrauch zu vermeiden, bitten wir dich, deine Echtheit zu bestätigen. Das schützt sowohl den Hilfe-Gebenden als auch dich selbst.

Wieso muss ich eine Standort-Bestimmung zulassen?

Damit wir nicht nur wissen um welche Stadt es sich handelt, sondern auch ungefähr eingrenzen können, in welchem Stadtteil die Hilfe benötigt wird, bzw. wo du Hilfe anbieten kannst, brauchen wir eine ungefähre Ortung. So muss niemand, der hilft, unnötig lange Wege und somit ein Risiko auf sich nehmen.

Kann ich das Projekt unterstützen?

Sehr gerne! Du kannst uns unter dem Reiter "Unterstützen" eintragen. Wir melden uns dann schnellstmöglich bei dir.